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Presseinformation

 

14. Juli 2010

 

 

 

VCI: Steuerliche Forschungsförderung rasch einführen

Chemie setzt weiter auf Hightech-Strategie

„Mit ihrer Hightech-Strategie 2020 kann die Bundesregierung das Industrieland Deutschland auf den wichtigsten Zukunftsmärkten an die Spitze führen. Sie wird wichtige Beiträge zur Elektromobilität, zur Energiespeicherung und zum Klimaschutz leisten – Gebiete, in denen die chemische Industrie erhebliche Innovationsimpulse beisteuert“, kommentierte Dr. Utz Tillmann, Hauptgeschäfts­führer des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI), in einer Stellungnahme den Kabinettsbeschluss zum Fortschrittsbericht der Bundesregierung.

Die Bundesregierung habe richtig erkannt, dass die Zukunft für Innovationen am hiesigen Standort entscheidend von einer führenden Position bei Schlüssel­technologien abhänge. Dazu zählten die Energieforschung, die Materialforschung sowie die Bio- und Nanotechnologie, so Tillmann. Mit der Hightech-Strategie werde die Bundesregierung diese Schlüssel­technologien stärken und innovations­fördernde Rahmenbedingungen für die Themen Energie und Klimaschutz, Mobilität und Gesundheit verbessern. Darüber hinaus biete die Hightech-Strategie eine gute Möglichkeit, die entsprechende Forschung national und europäisch zu koordinieren. Positiv bewertete Tillmann, dass die Bundesregierung die Finanzierung von Wagniskapital verbessern will.

Bedauerlich ist aus Sicht des VCI, dass im Kabinettbeschluss zur Fortsetzung der Hightech-Strategie die Einführung der steuerlichen Forschungsförderung keine Erwähnung findet. Tillmann appellierte an die Bundesregierung, ihr Koalitions­versprechen einzulösen und rasch eine steuerliche Forschungsförderung einzuführen. Eine solches Instrument schaffe für alle Unternehmen Anreize, mehr Geld in Forschung und Entwicklung zu stecken und verbessere die Forschungsbedingungen am Standort Deutschland.

Der VCI vertritt die wirtschaftspolitischen Interessen von rund 1.650 deutschen Chemieunternehmen und deutschen Tochterunternehmen ausländischer Konzerne gegenüber Politik, Behörden, anderen Bereichen der Wirtschaft, der Wissenschaft und den Medien. Der VCI steht für mehr als 90 Prozent der deutschen Chemie. Die Branche setzte 2009 über 145 Milliarden Euro um und beschäftigte mehr als 416.000 Mitarbeiter.

Kontakt: VCI-Pressestelle

Telefon: 069 2556-1496

E-Mail:

 

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