Suche  
 Home     Cefic   ICCA     Sitemap   English documents   ChemCompass   Impressum   Kontakt  
  ausdrucken  Druckansicht

 

Presseinformation

Service-Links

3. Mai 2010

Beiträge der Chemie zur Elektromobilität (PDF)

 

Nationale Plattform Elektromobilität

 

VCI-Vizepräsident Engel lobt Start der Nationalen Plattform Elektromobilität

Im Auto der Zukunft steckt mehr Chemie

Als große Chance für das Industrieland Deutschland bezeichnete Dr. Klaus Engel, Vizepräsident des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI), den Start der Nati­onalen Plattform Elektromobilität heute in Berlin. „Die deutsche Industrie hat aufgrund ihrer starken Vernetzung alle Voraussetzungen, um Technologieführer bei der Elektromobilität zu werden. Die Initiative der Bundesregierung schafft die Basis, damit Politik, Wissenschaft und Industrie zusammenarbeiten können“, lobte Engel, der innerhalb der Plattform den Vorsitz der ArbeitsgruppeBatterietechnologien“ übernimmt.

Die Speicherung elektrischer Energie sei das zentrale Thema für zukünftige Elektroautos. „Die Chemie liefert die entscheidenden Bauteile für praxistaugliche Hochleistungsbatterien. Die möglichen Anwendungen von Lithium-Großbatterien könnten eine ganze Industrielandschaft revolutionieren“ sagte Engel. Auch für die alternativ diskutierte, emissionsfreie Brennstoffzellen-Technologie steuert die Chemie laut Engel speziell entwickelte Katalysatoren und Elektrolyte als unverzichtbare Kernkomponenten bei. „Außerdem birgt die Weiterentwicklung neuartiger Kunststoffe und Karbonfasern erhebliches Potential für die notwendige Verringerung des Fahrzeuggewichts“, betonte Engel. Moderne Leichtbauwerkstoffe seien im Fahrzeugbau bereits heute unverzichtbar und würden in Zukunft bei Elektrofahrzeugen wegen des hohen Batteriegewichts eine noch größere Rolle spielen.

„Um diese für die deutsche Industrie grundlegenden Technologien weiterzuentwickeln, braucht es erhebliche Forschungsanstrengungen. Die Bundesregierung sollte ihr Koalitionsversprechen einlösen und rasch eine steuerliche Forschungsförderung einführen“, forderte der VCI-Vizepräsident. Eine solche Förderung schaffe für alle Unternehmen Anreize, mehr Geld in Forschung und Entwicklung zu stecken.

Der VCI vertritt die wirtschaftspolitischen Interessen von rund 1.650 deutschen Chemieunternehmen und deutschen Tochterunternehmen ausländischer Kon­zerne gegenüber Politik, Behörden, anderen Bereichen der Wirtschaft, der Wis­senschaft und den Medien. Der VCI steht für mehr als 90 Prozent der deutschen Chemie. Die Branche setzte 2009 rund 152 Milliarden Euro um und beschäftigte rund 432.000 Mitarbeiter.

Kontakt: VCI-Pressestelle

Telefon: 069 2556-1496

E-Mail:

 

Print out  Druckansicht    Nach oben  top