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Wir setzen uns ein:
für fairen Interessenausgleich und eine gerechte Zuweisung von Verantwortlichkeiten im Verhältnis zu anderen gesellschaftlichen Gruppen, für die Liberalisierung des Welthandels.
Ziel einer wachstumsorientierten Wirtschaftspolitik muss es sein, Rahmenbedingungen zu setzen, die den Unternehmen Raum geben und ihre Betätigung nicht durch übertriebene Bürokratisierung erschweren.
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Bürokratieabbau und bessere Rechtsetzung
Bürokratieabbau und bessere Rechtsetzung sind ein Standortvorteil
Nachhaltiger Bürokratieabbau in Deutschland und Europa erfordert nicht nur die Reduzierung bestehender Kosten. Vielmehr müssen auch künftige Gesetzesvorhaben müssen auf neue Belastungen hin untersucht werden. Effiziente Gesetze, mit denen das gewünschte Regelungsziel mit möglichst geringen Kosten für die Wirtschaft erreicht wird, sind ein entscheidender Standortvorteil für das Industrieland Deutschland. Die Unternehmen können hierzu einen wichtigen Beitrag leisten.
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EU-Strategie "Europa 2020"
Ziele der EU-Strategie „Europa 2020“ nur mit starker Industrie erreichbar
Die Kommission will Europa mit einer neuen Strategie auf einen "intelligenten", "nachhaltigen" und "sozial integrativen" Wachstumspfad führen. Der Fokus der Strategie auf Wachstum ist grundsätzlich positiv. Ihre Ziele erreicht die EU-Kommission aber nur mit einer starken, wettbewerbsfähigen Industrie und sollte diese daher mit verlässlichen Rahmenbedingungen unterstützen.
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Internationalen Handel mit chemischen Erzeugnissen liberalisieren
Weltweit wird der internationale Chemiehandel noch immer durch Zölle und andere Handelshemmnisse behindert. Der VCI schlägt vor, die Chemiezölle in allen wichtigen Ländern abschaffen. Der beste Weg hierzu ist ein Chemiesektorabkommen zur Zolleliminierung im Rahmen der WTO. Bilaterale Freihandelsabkommen können zusätzlich wichtige Fortschritte für einen freien und fairen Handel mit chemischen Erzeugnissen bringen. Einzelne Handelsbarrieren anderer Länder werden darüber hinaus im Rahmen der Marktzugangspartnerschaft der EU angegangen.
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Abschlussbericht der europäischen Expertengruppe zur Chemie
Chemische Industrie ist unverzichtbar für eine nachhaltige Entwicklung
Die hochrangige Expertengruppe der Europäischen Kommission hat jetzt ihren Abschlussbericht zur Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Chemieindustrie vorgelegt. Prof. Dr. Ulrich Lehner, Präsident des VCI, bewertete die Ergebnisse als positives Signal für die deutsche chemische Industrie. Der Bericht unterstreiche nicht nur die wirtschaftliche Bedeutung, sondern auch die zentrale Rolle der Chemie für eine nachhaltige Entwicklung in der Gesellschaft.
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Verhandlungen zur Welthandelsrunde
Doha-Runde: Chancen vertan
Die Verhandlungen zur laufenden Welthandelsrunde (Doha-Runde, DDA) dauern an. Trotz zweier Anläufe ist es 2008 nicht gelungen, durch WTO-Ministertreffen den entscheidenden Durchbruch zu erzielen. Für 2009 droht aufgrund der politischen Konstellation (Wechsel in der US-Administation, neue EU-Kommission) eine Durststrecke. Wesentliches Ziel der Runde ist eine weitere Liberalisierung des Welthandels, z.B. durch Zollabbau. Der VCI fordert, dass zum Verhandlungsergebnis ein Abkommen gehört, das in allen wichtigen Chemieproduzentenländern die Chemiezölle eliminiert.
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