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Die Branche
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Die chemische Industrie ist die viertgrößte Industriebranche in Deutschland
Ihr Anteil am Umsatz des Verarbeitenden Gewerbes beträgt 10 Prozent. Damit liegt sie hinter dem Kraftfahrzeugbau (20), dem Maschinenbau (13) und der Elektrotechnik (12) auf dem vierten Platz.
Anteile am Umsatz des Verarbeitenden Gewerbes
Anteile am Umsatz des Verarbeitenden Gewerbes
(in Prozent)
Quelle: Destatis

Im Jahr 2007 waren in der chemischen Industrie 437.300 Personen beschäftigt. Weitere 380.000 Arbeitsplätze entstehen durch die Nachfrage der Chemieunternehmen bei Zulieferern und noch einmal 200.000 durch die Nachfrage der Chemiebeschäftigten nach Konsumgütern.
Innovationsmotor der deutschen Industrie
Die chemische Industrie ist als Lieferant wichtiger Vorprodukte ein Innovationsmotor der Industrienation Deutschland. Die Chemie-Unternehmen sind die Nummer eins als Lieferanten von forschungsintensiven Vorprodukten für andere Industriebranchen.
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Sachanlageinvestitionen steigen
Die deutsche Chemieindustrie exportierte 2007 Produkte im Wert von fast 130 Mrd. Euro. Der Chemieexport übertrifft die Importe um mehr als 35 Mrd. Euro. Damit leistet die chemische Industrie einen wichtigen Beitrag zum Erfolg des "Exportweltmeisters Deutschland". Der Auslandsumsatz der deutschen Chemieunternehmen übersteigt den Inlandsumsatz um über 16 Mrd. Euro.
Chemische Produkte: ein vielseitiges Sortiment
Die chemische Industrie stellt zum einen Vorprodukte wie z.B. Kunststoffe, Kunstfasern oder Lacke her, die in anderen industriellen Erzeugnissen Verwendung finden. Sie produziert aber auch Pharmazeutika und Wasch- und Körperpflegemittel, die dem Konsumenten direkt zur Verfügung stehen. Die Chemie erleichtert das Leben des Menschen an vielen Stellen.
Große Konzerne und ein breiter Mittelstand
Mittelständische Unternehmen sind ein wichtiger Eckpfeiler der deutschen chemischen Industrie. Über 90 Prozent der 2.000 deutschen Chemieunternehmen haben weniger als 500 Beschäftigte. Diese Unternehmen beschäftigen ein Drittel der Chemiearbeitnehmer und erwirtschaften über ein Viertel des Umsatzes der deutschen Chemieindustrie.
Mit Exporten am Wachstum der Weltwirtschaft partizipieren
Die deutsche Chemieindustrie exportierte 2006 Produkte im Wert von fast 120 Mrd. Euro. Der Chemie-Export übertrifft die Importe rund 35 Mrd. Euro. Damit leistet die chemische Industrie einen wichtigen Beitrag zum Erfolg des "Exportweltmeisters Deutschland". Der Auslandsumsatz der deutschen Chemieunternehmen übersteigt den Inlandsumsatz um über 14 Mrd. Euro.
Deutsche Chemieunternehmen sind in aller Welt zu Hause
Nicht nur über den Export sind die deutschen Chemieunternehmen auf dem Weltmarkt präsent. Der Bestand an ausländischen Direktinvestitionen hat sich seit 1991 nahezu verdoppelt. Die ausländischen Tochterunternehmen der deutschen Chemieindustrie erzielen mit 131 Mrd. Euro mittlerweile nahezu genauso hohe Umsätze wie die inländischen Betriebe. Die wichtigsten Auslandsstandorte sind die EU und die USA, aber auch Asien gewinnt zunehmend an Bedeutung.
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